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Erziehung und Haltung
Der Conti ist ein sehr sensibler und feinfühliger Hund mit einer gesunden Portion Dampfwalze und Sturheit. Mit zu viel Druck erreicht man bei ihm nichts, ganz im Gegenteil, sie schalten dann noch mehr auf Stur. Einerseits total verschmust und lieb und andererseits sprinten sie wie die Irren quer durchs Gehölz und kommen oft mit Schrammen, aber einem glücklichen Gesichtchen wieder zu einem zurück. Am meisten erreicht man mit einer ruhigen, freundlichen aber bestimmten Stimmlage! Mit der nötigen Konsequenz lernt jeder Hund was er darf und was nicht und was wir von ihm verlangen.
Da die Conti’s eine eher schwere Rasse sind, ist ein sorgsamer und bedachter Aufbau im Welpen- und Junghundealter wichtig. Wer zu viel und zu früh fordert riskiert dabei eine Ueberbelastung der Gelenke mit der späteren Folge von Arthrosen. Für jeden Hund ist es wichtig, in eine Hundeschule zu gehen (in der Schweiz gibt es eine obligatorische Ausbildung für Erst- und Neu- Hundehalter). Ich persönlich habe ganz schlechte Erfahrungen mit der Welpenspielstunde gemacht und kann diese nur bedingt weiterempfehlen. Die jungen Hunde sollte man nicht stundenlang mit anderen Hunden spielen lassen, auch das kann, so niedlich wie es auch ist, zu Ueberbeanspruchungen der Gelenke oder gar Verletzungen wie Knochenbrüchen führen. Auch sollte ein Welpe oder Junghund nicht zu schwer sein. Ein Conti ist kein Englisch Bulldog er ist viel leichter und viel sportlicher.
Belohnungen in Worten, Streicheleinheiten, oder auch Gutzelis sind wichtig, damit der Hund das Gelernte positiv verarbeitet. Man sollte den jungen Hund nicht mit zu vielen äusseren und neuen Reizen überfordern. Nicht alle Besucher auf einmal! Ein junger Hund braucht auch viel Ruhe und unbedingt ein Platz wo er sich zurückziehen kann und auch in Ruhe gelassen wird. Sollte er dies nicht von selber machen, so muss man es ihm beibringen. Am besten man setzt man ihn in einen Kennel oder eine Box die gross genug ist und gibt ihm ein Spielzeug oder etwas zu kauen hinein. Auf diese Art wird der Kennel/Box positiv kennen gelernt und der junge Hund geht von selber hinein.
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